
Zum Röntgen-Doppeljubiläum 1995 wurde der Physik-Preis vom damaligen Förderkreis Lennep e.V. erstmalig ausgeschrieben. Zur Teilnahme aufgefordert sind Schülerinnen und Schüler der Oberstufen von Gymnasien, Gesamtschulen und Waldorfschulen im bergischen Städtedreieck Remscheid-Wuppertal-Solingen sowie in den Nachbarstädten Wermelskirchen, Radevormwald, Wipperfürth und Velbert.
Der Physik-Preis wurde gestiftet vor dem Hintergrund eines als dramatisch zu bezeichnenden Nachlassens des Interesses unserer Jugend an den naturwissenschaftlichen Fächern. Unsere Schulen haben große Schwierigkeiten, die Leistungskurse in der Oberstufe mit einer ausreichenden Zahl von Schülerinnen und Schülern zu besetzen. Es sind eben jene Fächer, die Grundlage für das Ingenieur-Studium sind.
Welche Auswirkungen das schon mittelfristig auf die mittelständische Industrie des Bergischen Landes haben wird, nämlich einen eklatanten Mangel an Ingenieuren, lässt sich unschwer erahnen.
Der Physik-Preis ist ausgestattet mit Preisen von 800,- €, 500,- € und 350,- €. Die Schule des Wettbewerb-Gewinners erhält darüber hinaus eine Zuwendung von 250,- € zur Anschaffung von naturwissenschaftlichem Unterrichtsmaterial. Seit 1998 bis 2005 wurde außerdem ein Sonderpreis von 250,- € des Landtagsabgeordneten Hans-Peter Meinecke zur Förderung des weiblichen naturwissenschaftlichen Nachwuchs ausgelobt. Dieser Sonderpreis wurde ab 2006 bis 2010 dankenswerterweise durch MdL Elke Rühl weiterhin ausgelobt. Ab 2010 wird der Preis durch Herrn MdL Sven Wolf ausgelobt.
Seit 2000 hat der Verein zur Förderung von Wissenschaft und Kultur e.V. die alleinige Trägerschaft übernommen.